hello!

Obviously the above didn't scare you and as such prevent your index finger from scrolling, or was it your thumb? Stay brave and keep going, there's more stuff to come below.

who we are.

Somehow hand-crafted and freaky at first sight, but never acting like puppets dancing to anybody's piping, the team of our design studio consists of professional architects and communication designers, besides Stefan Behnisch and Frank Ockert currently Nadine Allgeier, Maria Fenski, Anja Kropf and Thais Uchiyama.

We love what we do and we do a lot of totally different stuff. Most commonly our projects are located in the field of (or at least very close to) architecture and the design of visual communication in space. But there are several other disciplines where we focus on like typography and graphic design, photography spreading from architectural shots to extensive studio work, exhibition design, catalogue and book design. There is much more like user interface and website design or our hand-crafted stop motion movies.

No matter what kind of design task we are dealing with, our work combines the development of contentual concepts with sophisticated design to find the one outstanding approach for each individual task.

Partners

Stefan Behnisch
Born 1957, Stefan studied philosophy (baccalaureus artium) and economics in Munich, and then architecture at the Technical University of Karlsruhe. After receiving his diploma in 1987, he worked as an architect in Behnisch & Partner before establishing his own practice, Behnisch Architekten, in 1989, together with his father Professor Günter Behnisch. In the following years, he founded additional branch offices of Behnisch Architekten in Los Angeles, Boston and Munich. Founding partner of OCKERTUNDPARTNER in 2003.

Frank Ockert
Born 1965, Frank studied architecture in Stuttgart and Delft after an education as organ maker. Employed as an architect at Behnisch, Behnisch & Partner until 2002. Founding partner of OCKERTUNDPARTNER in 2003.

How it all began

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Begonnen hatte alles ganz harmlos. Zumindest aus meiner Sicht. Stefan Behnischs Frage, ob denn hier einer QuarkXpress könne, hatte ich damals mit ja beantwortet. Eigentlich eine einfache Antwort auf eine einfache Frage.

Wir schrieben das Jahr 1996, ich kam gerade von einem Studienjahr an der TU Delft zurück und saß wieder als Praktikant bei Behnisch & Partner, Büro Innenstadt in der Christophstraße in Stuttgart. Ambitioniert wie alle, bereit die Welt zu verbessern und Statikern Probleme zu bereiten. Prittstift, Schere und ein analoges Kopiergerät gehörten ebenso wie Schnurschiene, Copic Marker und Rapidographen zu unseren gängigen Werkzeugen. LetraSet Anreibebuchstaben und Kopierfolien waren da schon deutlich distinguierter und dementsprechend sparsam zu verwenden. Pläne wurden mit Bleistift oder Tusche gezeichnet und Fehlerkorrekturen mit Radiergummi und Rasierklinge ausgeführt. Computer waren komische beigefarbene Riesendinger mit ratternden Diskettenlaufwerken und Degauss-Tastern an den Röhrenmonitoren. Indesign würde erst in 3 Jahren erscheinen und der Standard für digitales Layouten hieß QuarkXpress.

Ich verfügte damals zufälligerweise bereits über einen Power Macintosh inklusive Kenntnissen in QuarkXpress. Genau diese Konstellation war es dann auch, die mich dazu verleitete Stefans Frage zu bejahen und die mich in der Folge im Büro zu einem sogenannten Tastendrücker werden ließ, selbst wenn es sich dabei doch sehr viel mehr darum handeln sollte, Mäuse in der Gegend herumzuschubsen.

Anfangs liefen die Layout- und Gestaltungsaufgaben einfach parallel zur architektonischen Projektarbeit, viel war es ja auch nicht. So entstand 1997 eine Ausstellung in Chemnitz anlässlich des 75. Geburtstags von Günter Behnisch. Dann die erste behnisch.com Website, ein kleines Buch über das Centre for Performing Arts in Bristol, mehr Ausstellungen, Broschüren. Mit jedem fertiggestellten Gebäude noch mehr Ausstellungen, und 2002 mit der Berliner Aedes Doppelshow zu Günter Behnischs 80. Geburtstag noch viel mehr Ausstellungen. An eine ernsthafte Projektmitarbeit war schon lange nicht mehr zu denken und es keimte der Gedanke ein eigenes Büro für Kommunikation im Raum zu gründen.

Im Januar 2003 initiierten Stefan und ich dann als ein ebensolches unser gemeinsames Büro Ockert und Partner. Um ein dem Stereotyp des Gestalters anhaftendes, unabdingbares Klischee zu bedienen, verbrachte ich die ersten Jahre brav in einem ehemaligen Friseursalon im Stuttgarter Süden, bis zum Hals in kreatives Zeug vertieft.

Es war klar, dass Stefan sich voll seinen Architekturbüros widmete, und unsere Partnerschaft bestand vordergründig in einer selbstverständlichen, vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen mir und den Behnisch Büros. Unsere Arbeit wurde aber sehr viel stärker durch die Möglichkeit des engen Austauschs mit Stefan beeinflusst als das der flüchtige Blick erahnen lassen möchte. Vielleicht musste man aber zudem auch durch die (zugegeben manchmal etwas mühselige) Schule des Büros Behnisch gegangen sein, um zum Beispiel durch mantraartiges Entwickeln unzähliger Entwurfsvarianten bei der Wettbewerbsbearbeitung, die verlockende Selbstverliebtheit des ersten Strichs abzulegen, bei der manche Kollegen immer wieder gerne ertappt werden.

Uns liegt nichts ferner als krampfhaft Gestaltung um der Gestaltung Willen und der Befriedigung der eigenen Eitelkeit hofierend zu zelebrieren. Wenn wir die Sache nicht mehr im Visier haben, dann stimmt es für uns nicht. Der Anzug muss dem Kunden passen, nicht dem Schneider. Gefallen darf jener allerdings auch dem Schneider.

Glücklicherweise zwingt uns nun niemand dazu, das zu tun was wir tun, wir tun es aus freien Stücken. Was aber treibt uns an? Vielleicht reizt uns die inhaltlich-konzeptionelle Arbeit. Vielleicht wollen wir noch immer die Welt verbessern. Vielleicht haben wir das Kind in uns bewahrt und haben nie aufgehört zu spielen. Vielleicht wäre aber auch jedes nicht bearbeitete Projekt eine verpasste Chance.

Frank Ockert

come around:

OCKERTUNDPARTNER

Design studio for visual communication
and all the rest

Blumenstraße 36 B ∙ 70182 Stuttgart
T +49 7 11 22 07 00 00 ∙ F +49 7 11 22 07 00 01
info@ockert-partner.com

Funpark!

It is never too late for a fulfilled childhood. In our ongoing quest of satisfaction we collect quite a handful of toys – especially, but not only, to the advantage of our clients.